Die KI-Zukunft der Polizei
Von Miriam Dahlinger, Selina Bettendorf und Matthias Punz
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Miriam Dahlinger, Selina Bettendorf und Matthias Punz
Claudia Plattner, die Präsidentin des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), hat gestern erstmals nähere Einblicke in ihre Pläne zu elektronischen Identitäten (eID) gegeben. Die Übergangs- beziehungsweise Brückenlösung zum E-Perso, die sie angekündigt hatte (SZ Dossier berichtete), werde rein mobil funktionieren. Das Ganze solle über ein zentrales Backend laufen, sagte sie bei einer Veranstaltung des Bitkom in Berlin, und später anschlussfähig an die europäischen Wallets sein, die alle Mitgliedsstaaten in den kommenden zwei Jahren verpflichtend anbieten müssen. Mein Kollege Matthias Punz war vor Ort dabei.
Offene Punkte: Thema des Kongresses war die europäische eIDAS-Verordnung, wo die Wallet-Pflicht verankert ist. Deutschland muss nun, wie alle anderen EU-Staaten, eine Wallet selbst entwickeln oder von Privaten zulassen. Basis für die Erstregistrierung von Bürgern wird die deutsche eID sein (SZ Dossier berichtete), also der E-Perso. Weil der nicht verbreitet ist, könnte das Onboarding für die Wallet schwierig werden. „Es ist noch unglaublich viel zu tun“, sagte Plattner. Deutschland brauche eine Wallet, „die alle haben“, „die alle Menschen verwenden wollen“ und „die sicher ist“. Es gehe darum, die Bürger für die Lösung zu begeistern.
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Cornelia Schwarzmüller
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