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Digitalwende-Briefing

Die KI-Zukunft der Polizei

Lesedauer: 19 Min.

Guten Morgen. Rivale oder Partner? Über den richtigen Umgang mit China wurde anlässlich der Reise des Bundeskanzlers nach China viel diskutiert. Olaf Scholz (SPD) will die Abhängigkeit von China verringern, gute Geschäfte will man aber weiterhin machen. Und so reiste Scholz wieder mit großer Wirtschaftsdelegation.

Geht es um die Zukunft der Mobilität, will Digital- und Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) mehr Kooperation. Es sollen gemeinsame Standards her. Die Furcht scheint groß, dass deutsche Anbieter aus dem Markt gedrängt werden und China künftig die Standards setzt.

Die deutschen Vertreter und der chinesische Minister für Industrie und Informationstechnologie, Jin Zhuanglong, unterzeichneten gestern deshalb eine gemeinsame Absichtserklärung „über den Dialog und die Zusammenarbeit im Bereich automatisiertes und vernetztes Fahren“. Man befinde sich in einer entscheidenden Entwicklungsphase, in der es darum gehe, die Technologie „aus den Laboren auf die Straßen zu bekommen“, sagte Wissing. Der Schlüssel dafür liege im fairen Wettbewerb.

Franziska Brantner (Grüne), Staatssekretärin im Wirtschaftsressort und ebenfalls Teil der Delegation, nannte unter anderem die zunehmend restriktive Datengesetzgebung in China als Problem, weil der grenzüberschreitende Datentransfer erschwert werde. Was wiederum das vernetzte Fahren erschwert. China sei ein herausforderndes Geschäftsumfeld, so Brantner.

Bis Robotertaxis und Flugtaxis in Berlin ankommen, fahre ich ohnehin weiter mit dem Fahrrad. Aber auch die Berliner Verkehrsbetriebe experimentieren mit vernetzter Mobilität. Ab 2025 soll der Einsatz selbstfahrender Kleinbusse getestet werden. Solche Ankündigungen ringen den Verantwortlichen in China wohl nur ein müdes Lächeln ab, wo Robobusse schon längst im Einsatz sind.

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