Als erste Behörde: BA zieht in die Cloud
Von Matthias Punz, Laurenz Gehrke und Miriam Dahlinger
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Matthias Punz, Laurenz Gehrke und Miriam Dahlinger
Bis KI im deutschen Gesundheitswesen ankommt, könnte es noch dauern. Denn die Hürden sind vielfältig. Wie zum Beispiel fehlende Interoperabilität: „Schon allein die Tatsache, dass die medizinischen Daten der Krankenhäuser in anderen Formaten vorliegen als in den Arztpraxen und nicht austauschbar sind, ist doch völlig inakzeptabel“, sagte Christian Dierks SZ Dossier. Der Arzt und Anwalt ist Professor an der Charité Berlin und leitet ein Unternehmen für Rechtsberatung im Gesundheitswesen. „Selbst untereinander sind die Arzt-Informationssysteme nicht kompatibel.“ Daten könnten so nicht verknüpft werden, um Erkenntnisse in der Forschung zu gewinnen.
Gründer tun sich schwer: Nicht nur Forscher sind unglücklich, auch Start-ups haben ihre Probleme mit den IT-Systemen im Gesundheitswesen: „Eine der größten Herausforderungen bei der Integration unserer KI-Technologien in klinische Abläufe ist die Anpassung an die vielfältigen und oft heterogenen IT-Infrastrukturen in Krankenhäusern“, sagte Kay Brosien, Chief Operating Officer von X-Cardiac, eine Ausgründung des Deutschen Herzzentrums der Charité (DHZC) sowie der Charité-Universitätsmedizin. Die Strukturen variierten oft erheblich und machten jeweils individuelle Implementierungen erforderlich. Zudem sei nicht jeder gleich weit: „Viele Kliniken, insbesondere auf Intensivstationen, haben noch nicht vollständig digitalisierte Systeme zur Erfassung von Routinedaten“, sagte er.
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