Das steht im aktuellen NIS-2-Entwurf
Von Selina Bettendorf, Miriam Dahlinger, Laurenz Gehrke und Gabriel Rinaldi
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Selina Bettendorf, Miriam Dahlinger, Laurenz Gehrke und Gabriel Rinaldi
Brüssel hat sich Big Tech vorgenommen, und seit gestern gilt der Digital Markets Act (DMA) in seiner ganzen Spannbreite. Unsere SZ-Kolleginnen und Kollegen Jannis Brühl, Jan Diesteldorf, Mirjam Hauck und Simon Hurtz haben sich in München, Berlin und Brüssel genauer angeschaut, was sich jetzt verändert. Denn der DMA zwingt die Konzerne, ihre Dienste interoperabel zu machen oder anderweitig zu öffnen. Von heute an müssen sich die betroffenen Konzerne an die neuen Regeln halten, sonst drohen ihnen hohe Geldstrafen.
Interoperabilität? Das mögen Tech-Konzerne nicht besonders, sondern haben in den vergangenen Jahrzehnten versucht, abgeriegelte Ökosysteme zu erschaffen. Der Wechsel zur Konkurrenz sollte mühsam sein. Der DMA versucht, diese digitalen Mauern einzureißen oder zumindest Leitern zu bauen. Meta musste zum Beispiel bis heute für seine Apps Whatsapp und Facebook Messenger technische Pläne vorlegen, wie Konkurrenten daran andocken können. Wenn dann Meta und andere Messenger zueinander gefunden haben, sollen Nutzende über die Dienste hinweg miteinander chatten können. Dagegen hatte Meta sich lange gesträubt.
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Cornelia Schwarzmüller
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