Dateninstitut: Ein Plan und viele Fragen
Von Laurenz Gehrke, Selina Bettendorf, Miriam Dahlinger und Matthias Punz
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Laurenz Gehrke, Selina Bettendorf, Miriam Dahlinger und Matthias Punz
„Wir haben eine der modernsten Infrastrukturen der Welt. Wir haben 97 Prozent Abdeckung mit 4G, 91 Prozent mit 5G. Bei künstlicher Intelligenz sind wir das Land mit den zweitmeisten Patentanmeldungen der Welt.“ Solche Sätze klingen ungewohnt optimistisch und euphorisch, wenn man an den Diskurs über die Digitalisierung in Deutschland denkt. Sie stammen von Bundesdigitalminister Volker Wissing (FDP), der unserer Kollegin Vivien Timmler und unserem Kollegen Jannis Brühl von der SZ ein Interview gegeben hat.
Verwaltung hinkt hinterher: Wissing gab zu, dass es „ein Problem“ sei, dass die Verwaltung nicht zügig digitalisiert werde. „Aber einerseits wollen die Deutschen, dass man die Verwaltung schneller digitalisiert. Andererseits wollen Teile der Gesellschaft und der Politik an den bewährten analogen Strukturen festhalten – zum Beispiel an einem Busticket auf Papier“, sagte er dazu. Es sei nicht seine Aufgabe, Menschen zu kritisieren, aber man müsse sich von analogen Strukturen lösen. „Wir können es uns nicht erlauben, Überflüssiges weiter fortzuführen.“
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Cornelia Schwarzmüller
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