Open Source: Schleswig-Holstein stellt Verwaltung um
Von Miriam Dahlinger, Selina Bettendorf und Matthias Punz
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Miriam Dahlinger, Selina Bettendorf und Matthias Punz
Güterwaggons werden immer noch per Hand zusammengestellt, was nicht nur körperlich anstrengend ist, sondern auch viel Zeit kostet. Die sogenannte „Digitale Automatische Kupplung“ (DAK) soll den Schienengüterverkehr revolutionieren. Eine zweijährige Testphase von mehreren europäischen Bahnunternehmen ist inzwischen vorbei. „Nun sollen erste Kunden im Schienengüterverkehr von der neuen Technik profitieren“, teilte Sigrid Nikutta, Chefin der Bahn-Güterverkehrstochter DB Cargo, der Deutschen Presse-Agentur am Wochenende mit. Doch aus Sicht des Konzerns und der Bundesregierung sind vor allem finanzielle Fragen weiterhin ungeklärt.
Milliardenkosten: Wird die DAK zum Standard, müssen rund eine halbe Million Güterwaggons in Europa entsprechend umgerüstet werden. Allein das werde rund 13 Milliarden Euro kosten, schätzt die EU-Kommission, wie ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Hinzu kommen demnach rund 230 Millionen Euro, um Testfahrzeuge im Kundeneinsatz zu betreiben, sowie um eine Managementeinheit aufzubauen, die den Betrieb überwacht. Es sei „sehr schwierig, im Rahmen des derzeitigen mehrjährigen Finanzrahmens neue EU-Mittel für die DAK bereitzustellen“, teilte die Kommission mit und verwies auf die Branche und die Länder. „In Anbetracht des Umfangs der erforderlichen Unterstützung wird sicherlich ein erheblicher Beitrag der einzelnen Mitgliedstaaten und des Sektors, soweit möglich, erforderlich sein.“
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Cornelia Schwarzmüller
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