Guten Morgen! Dass Künstliche Intelligenz ein Bewusstsein entwickeln könnte, klingt für mich meist eher nach Stoff aus Science-Fiction-Filmen. Ganz so unrealistisch ist die Idee eines fühlenden KI-Systems aber vielleicht gar nicht. Opus, die Chat-GPT-Konkurrenz vom US-Unternehmen Anthropic, soll kürzlich etwa gemerkt haben, dass sie einem Test unterzogen wurde. Und Johannes Kleiner, Neurowissenschaftler an der LMU München, sagte meinem SZ-Kollegen Joachim Laukemann: „Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir sehr bald Systeme bauen können, die ein künstliches Bewusstsein besitzen.“
Wenn es erst einmal zu selbstbewussten Algorithmen kommt, sollte uns die KI besser mögen: „Ohne dass sie uns Menschen gegenüber wohlgesinnt ist, könnten bewusste KI-Systeme schnell gefährlich werden“, warnte der Experte im Interview.
Bedanken Sie sich also vielleicht das nächste Mal bei Ihrem Chatbot, wenn er Ihnen Arbeit abgenommen hat, oder machen Sie Ihrem Navigationssystem ein Kompliment für die kompetente Routenführung. Schaden kann Freundlichkeit schließlich nie.
Wir hoffen, Sie hatten schöne Feiertage. Kommen Sie gut in die Woche!
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