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Meldung

Digitale Verwaltung: Was tun, wenn der Blackout kommt?

Deutschlands größter öffentlicher IT-Dienstleister Dataport hat den Notfall geprobt. Das norddeutsche Unternehmen, das von sechs Bundesländern getragen wird, hat gestern einen Tag lang mit rund hundert Personen durchgespielt, was passieren würde, wenn es einen Blackout gibt. Das Szenario sah so aus: „Der Strom ist komplett weg und die Behörden informieren über das Radio, dass der Grund dafür gesucht werden muss und es noch etwas dauern kann, bis die Systeme wieder hochgefahren werden“, sagte Dataport-Chef Johann Bizer. „Für uns bedeutet das einen Betrieb von Rechenzentren mit Notstrom.“ SZ Dossier gab er Einblicke in den Ablauf und zu den Erkenntnissen der Krisenübung.

Diesel für die Polizei: Dataport hat sieben Standorte und insgesamt 5000 Beschäftigte. An der Übung beteiligt waren die Standorte Hamburg und Altenholz. Dort bündelt Dataport Aufgaben und Ressourcen, um kritische Infrastrukturen weiterzubetreiben. Der Fokus lag auf sicherheitskritischen Verfahren, wie zum Beispiel Polizeiverfahren. Beide Standorte standen im Wettbewerb zueinander und probten dieselben Abläufe. Manches noch in der Theorie: Denn Notstromaggregate gibt es aktuell noch keine. Von den sieben Dataport-Standorten würden zwei „zeitnahe“ versorgt, sagte Bizer. „Da läuft gerade die Beschaffung.“

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