Wie die Justiz digitalisiert werden soll
Von Matthias Punz und Laurenz Gehrke
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Matthias Punz und Laurenz Gehrke
Weltweit befinden sich Städte derzeit in der Transformation zur Smart City, der vernetzten Stadt. In ihr sind Sensoren verbaut, mit denen zum Beispiel der Verkehr gesteuert werden kann. Sie sollen durch Technologie nachhaltiger und effizienter gestaltet werden. Und Amtsgänge entfallen, weil die Verwaltung digital arbeitet. Das bringe viele Vorteile, sagte Rob Kitchin, Professor am Institut für Sozialwissenschaften der irischen Universität Maynooth, SZ Dossier. Aber auch Gefahren: Denn die vernetzte Stadt sollte nicht zur überwachten Stadt werden. Kontrolle, Aufsicht und Rechtssicherheit seien wichtig.
Kein Selbstzweck: Kitchin forscht zu Smart Cities, heute spricht er auf Einladung des Alexander von Humboldt Instituts für Internet und Gesellschaft und der Bundeszentrale für politische Bildung in Berlin. Die Frage sei nicht, wie viel Technologie eine Stadt brauche, sondern ob die Technologie passend für ein bestimmtes Problem sei, sagte Kitchin. Technisch gehe es um digitale Infrastrukturen, Algorithmen und Daten. Auf politisch-sozialer Ebene darum, dass Technologie ethisch eingesetzt und kontrolliert werde. „Technologie soll das städtische Leben verbessern, statt Ungleichheiten und Spaltungen zu schaffen oder zu verstärken“, sagte er.
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Cornelia Schwarzmüller
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