Als erste Behörde: BA zieht in die Cloud
Von Matthias Punz, Laurenz Gehrke und Miriam Dahlinger
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Matthias Punz, Laurenz Gehrke und Miriam Dahlinger
Die Bundesagentur für Arbeit (BA) wird ab Januar flächendeckend Microsoft Teams einführen – und damit als erste große Behörde den Schritt in die Cloud wagen. Viereinhalb Monate lief die Vorbereitung, sagte Stefan Latuski, CIO der Bundesagentur für Arbeit, SZ Dossier – „Rekordzeit“ für ein Projekt dieser Größenordnung im öffentlichen Sektor. Regulatorisch hätte sich ein Zeitfenster aufgetan, das man nutzen wollte: „Durch den Angemessenheitsbeschluss Mitte Juli haben wir erstmalig eine Rechtsgrundlage, auf dessen Basis wir die Cloud nutzen können.“
Unsichere Rechtsgrundlage: Das angesprochene Data Privacy Framework, das den Datenaustausch zwischen der EU und den USA regelt, steht allerdings auf wackligen Beinen. „Wir wissen alle, dass es wieder Klagen gegen den Angemessenheitsbeschluss geben wird – und auch, dass die Regelung dann wieder fallen könnte“, sagte Latuski. „Diese Risikobereitschaft ist vielleicht nicht überall im öffentlichen Sektor gegeben, aber auch nicht der Druck, den wir haben.“ Die BA müsse dringend in die Cloud ziehen, die demografische Entwicklung und der Verlust tausender Mitarbeitender in den kommenden Jahren zwinge einen dazu.
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