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  3. Briefing vom 20. März 2024

Meldung

Desinformation: Behörden warnen vor Hack-and-Leak-Operationen

Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:

Nur noch wenige Monate, bis in Deutschland wieder gewählt wird, und die Bundesregierung befürchtet konkrete Desinformationskampagnen. Wie meine Kollegin Selina Bettendorf recherchiert hat, warnen das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) aktuell gemeinsam vor möglichen Hack-and-Leak-Operationen im Wahljahr 2024. Die Warnung ging zunächst nur an Wahlleitungen und liegt SZ Dossier vor.

Kommunikation absichern: Unter Hack-and-Leak-Operationen versteht man Desinformationskampagnen, bei denen zuerst mithilfe eines Cyberangriffs Informationen erbeutet werden. Beispielsweise, indem E-Mail-Accounts von Politikerinnen und Politikern gehackt werden. Diese Informationen werden dann veröffentlicht und vorher teilweise zusätzlich verfälscht. Dadurch soll die Meinung von Bürgerinnen und Bürgern beeinflusst werden. Diese Angriffe können Teil einer groß angelegten Desinformationsstrategie sein. BSI und BfV raten daher unter anderem, dass Politikerinnen, Politiker und andere wichtige Funktionsträger ihre Kommunikationskanäle so gut wie möglich absichern.

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