Guten Morgen! Für immer mehr Menschen gehören Plattformen wie Linkedin, Instagram und X zum Alltag, privat wie beruflich. Ein Einfallstor für Kriminelle, wie die IT-Professorin an der Hochschule Würzburg-Schweinfurt, Kristin Weber, meiner SZ-Kollegin Mirjam Hauck im Interview über Phishing-Mails erzählte: „Wenn ich poste, wo ich ins Restaurant gehe, wohin ich in den Urlaub fahre, wo ich schon alles gearbeitet habe oder auch wer gerade meine Vorgesetzte ist, ist es für Kriminelle einfach, die perfekt auf mich zugeschnittene Phishing-Mail zu erstellen“, sagte sie.
Generell seien Menschen leicht zu manipulieren, es gebe ein paar Trigger, auf die Menschen in Phishing-Mails, ohne nachzudenken, reagierten, wie etwa Hilfsbereitschaft oder Autorität. Beschäftigte fürchteten Ärger, wenn sie ihrem Chef oder ihrer Chefin nicht hülfen.
Häufig die Passwörter zu wechseln, sei für die IT-Sicherheit oft aber sogar kontraproduktiv. Etwa, wenn man an eigentlich sichere Passwörter noch eine Eins oder Zwei dranhänge. „Irgendwann kann man sich das Ganze nicht mehr merken und muss das Passwort aufschreiben“, sagte Weber.
Um digitale Sicherheit geht es heute natürlich auch bei uns. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und der Verfassungsschutz warnen etwa vor Desinformation vor den Wahlen, dazu unten mehr. Und im Tiefgang blickt mein Kollege Matthias Punz auf die heutige Sitzung des IT-Planungsrats.
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