Digitale Dachmarke: Bundesweite Lösung gescheitert
Von Miriam Dahlinger, Matthias Punz und Laurenz Gehrke
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Miriam Dahlinger, Matthias Punz und Laurenz Gehrke
Bundesdigitalminister Volker Wissing (FDP) wird heute auf einer virtuellen Pressekonferenz Reformvorschläge für die europäische Digitalpolitik vorstellen, die er gemeinsam mit seinen baltischen Pendants Aušrinė Armonaitė (Litauen), Inga Bērziņa (Lettland) und Tiit Riisalo (Estland) erarbeitet hat. Alle drei werden ebenfalls an der Konferenz teilnehmen, weiß mein Kollege Laurenz Gehrke. Ihre Vorschläge haben sie in vier Kategorien unterteilt: Reduktion der Regulierungslast (1), Ausbau der digitalen Infrastruktur (2), Europa als Datenökonomie (3) und Standardisierung (4).
It’s the data, stupid: „Wir sollten ehrgeizig danach streben, dass im Jahr 2030 die Datenökonomie 10 Prozent des Bruttoinlandsprodukts der EU ausmacht“, schreiben die Autorinnen und Autoren unter Punkt 3. Dafür soll die Europäische Kommission demnach unter anderem „Initiativen für einen gemeinsamen europäischen Datenraum ausweiten und Datenmärkte für den privaten und öffentlichen Sektor entwickeln“. Denn solche Initiativen ermöglichten nach ihrem Dafürhalten „nahtlosen Datenaustausch und Interoperabilität über Grenzen, Sektoren und Unternehmen hinweg“.
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Cornelia Schwarzmüller
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