Meldung
Cybergipfel: Verantwortliche fordern mehr Klarheit im Cyberraum
Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Wer ist bei Cyberangriffen zuständig? Wie reagieren, wenn es ernst wird? Das ist in Deutschland gar nicht so einfach zu beantworten. „Innere und äußere Sicherheit sind im Cyber- und Informationsraum nicht mehr trennscharf abzugrenzen“, sagte Generalleutnant Michael Vetter, Abteilungsleiter Cyber- und Informationstechnik im Verteidigungsministerium, SZ Dossier. Die komplexe gesamtstaatliche (Cyber-)Sicherheitsarchitektur mit einer Vielzahl von Akteuren – jedoch mit oft begrenzten personellen Ressourcen – treffe im Cyberraum auf hochdynamische Akteure und Handlungsmuster.
Ganzheitliches Lagebild: „Es bedarf schneller Reaktionszeiten bei der Koordination zwischen Sicherheitsbehörden mehrerer Länder und Bundesministerien“, sagte er. Vetter forderte ein „gemeinsames und ganzheitliches Cyberlagebild mit der Fähigkeit zur Bewertung auch dynamischer und komplexer Cyberlagen“ sowie „erprobte und eingeübte Entscheidungs- und Koordinierungsprozesse“. Ähnliches forderte kürzlich bereits Claudia Plattner, Präsidentin des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), im Interview mit SZ Dossier.
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