Dateninstitut: Ein Plan und viele Fragen
Von Laurenz Gehrke, Selina Bettendorf, Miriam Dahlinger und Matthias Punz
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Laurenz Gehrke, Selina Bettendorf, Miriam Dahlinger und Matthias Punz
Laut der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS), die gestern vorgestellt wurde, sinken die Fallzahlen im Bereich Cybercrime. Doch diese Zahlen trügen, wie meine Kollegin Selina Bettendorf berichtet. Denn die Statistik bezieht sich lediglich auf die Kriminalität, die im vergangenen Jahr in Deutschland begangen wurde. „Wir erleben eine Verlagerung solcher Taten ins Ausland“, sagte Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes, bei der Vorstellung in der Bundespressekonferenz. Cybercrime-Straftaten aus dem Ausland würden deutlich steigen. Die Kriminellen säßen vor allem in Osteuropa, insbesondere in Russland. Da man ihrer dort nicht habhaft werden könne, konzentriere man sich darauf, ihnen die Möglichkeit der Straftat zu nehmen, den Infrastrukturansatz nennen sie das. Generell sei die zunehmende Digitalisierung der Kriminalität eine Herausforderung für die Polizei.
Hohe Dunkelziffer: In der Statistik heißt es zu den Zahlen aus dem Inland: „Die Fallzahlen des Deliktsbereichs Cybercrime belaufen sich im Jahr 2023 auf 134.407 Fälle und nehmen damit nach einem kontinuierlichen Anstieg seit 2016 nun im zweiten Jahr in Folge ab.“ Darüber hinaus sei zu beachten, dass insbesondere der Bereich Cybercrime oftmals ein großes Dunkelfeld aufweist. Etwa vier von fünf Straftaten würden nicht angezeigt.
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Cornelia Schwarzmüller
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