EU und UK: Der Daten-Brexit blieb bisher aus
Von Matthias Punz, Laurenz Gehrke und Selina Bettendorf
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Matthias Punz, Laurenz Gehrke und Selina Bettendorf
Silodenken beenden, ressortübergreifend arbeiten, Synergien nutzen – das predigen Expertinnen und Experten seit Jahren, wenn es um die Digitalisierung des Staates geht. Die am Montag vorgelegte Digitalstrategie des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) wird diesen Ansprüchen nicht gerecht, lautet das Fazit des Nationalen Normenkontrollrats (NKR), der die Bundesregierung beim Bürokratieabbau kontrolliert. NKR-Mitglied Malte Spitz sagte SZ Dossier: „Die Strategie unterstreicht die Dringlichkeit, dieses Thema anzupacken.“ Aber: „Für spürbare Verbesserungen braucht es einen ambitionierten ressortübergreifenden Ansatz.“
Expectation: Der NKR hatte kürzlich ein eigenes Gutachten veröffentlicht, das aufzeigen sollte, wie Sozialleistungen vereinfacht und automatisiert werden könnten. Die Erkenntnis: „Für eine leistungsfähige Verwaltung brauchen wir eine übergreifende Reform, die nicht an den Zuständigkeitsgrenzen eines Ressorts oder der Bundesebene Halt macht“, sagte Spitz.
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Cornelia Schwarzmüller
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