Guten Morgen. Tote-Hosen-Sänger Campino lief laut eigenen Angaben der kalte Schauer über den Rücken, als er erkannte zu welch enormen Leistungen KI in der Musikproduktion mittlerweile fähig ist: „Wenn wir das wollen, wird Olaf Scholz das nächste Tote-Hosen-Album singen“, sagte er laut Deutscher Presse-Agentur an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf, wo er im laufenden Semester als Gastprofessor lehrte.
Das Gute sei: „Wir werden bald nicht mehr gebraucht, man kann sich sein Tote-Hosen-Lied selber basteln, wenn man das mag“, sagte Campino. Um einen Platz in Campinos zweiter und letzter Vorlesung hatten sich 20.000 Menschen beworben, aber nur 680 passten in den größten Hörsaal der Uni.
Songs selbst zu basteln, ist längst nicht mehr abwegig. Auf dem Blog der Taz hat kürzlich ein Autor das Ergebnis seines Prompts („60s new york protopunk sounding song about being a german guy looking for a good Eckkneipe in Neukölln“) geteilt. „Suchst du nach dem Ort? Wo Stimmung nie ist tot? Geh doch raus!“, empfiehlt die KI-Stimme schreiend in dem generierten Song. Noch können die Hosen es besser.
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