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Braunkohleabbau auf Niveau vor dem Ersten Weltkrieg gesunken

Verwundete Landschaften, verschwundene Dörfer, schweflige Rauchschwaden und hohe CO₂-Emissionen – das sind die Kollateralschäden der in Ost- und Westdeutschland seit über 100 Jahren abgebauten Braunkohle. Doch damit ist es so gut wie vorbei: Der Braunkohleabbau ist 2025 auf das Niveau von 1914 gefallen – dem Jahr, als der Erste Weltkrieg begann. 84 Millionen Tonnen wurden damals und heute abgebaut. Der Höhepunkt lag zwischenzeitlich, im Jahr 1985, bei 433 Millionen Tonnen, vor allem durch die riesigen Tagebaue in der Lausitz. Die DDR war 1989 der weltgrößte Braunkohleproduzent. Die toxische Luft war einer der Anlässe für den Beginn der Proteste gegen die SED-Führung.

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