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Geoökonomie-Briefing

Das Ende des Weltautos: VW spaltet China-Geschäft zunehmend ab

Lesedauer: 17 Min.

Die Lage. Deutschland und Brasilien wollen ihre strategische Partnerschaft weiter stärken. Am Sonntag trafen sich dazu Kanzler Merz und Brasiliens Präsident Lula in Hannover. Der Ausbau der deutschen Beziehungen zu anderen Mittelmächten geht also weiter.

Am Montag folgen Regierungskonsultationen mit mehreren Kabinettsmitgliedern beider Länder. Brasilien strebt ebenso wie Deutschland einen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat und eine grundlegende Reform des Gremiums an. Die scheitert seit Jahrzehnten – vor allem am Widerstand der fünf Vetomächte USA, China, Russland, Großbritannien und Frankreich.

Brasilien ist neben Argentinien der wichtigste Partner im Mercosur-Handelsabkommen. Als Gastland auf der am Sonntag gestarteten Hannover Messe präsentiert es sich als Motor für eine nachhaltige industrielle Transformation.

Das müssen Sie heute wissen: Das Hin und Her im Iran-Krieg hat inzwischen solche Ausmaße angenommen, dass eigentlich keine Meldung mehr ernst zu nehmen ist. Die iranische Öffnung der Straße von Hormus währte nur ein paar Stunden. Trump oszilliert weiter zwischen Friedensträumen und Zerstörungsphantasien.

Am Montag sollten nach Angaben des Weißen Hauses Vizepräsident JD Vance und Trumps Allround-Verhandler Steve Witkoff und Jared Kushner wieder nach Islamabad fliegen, zu neuen Gesprächen mit Iran. Doch aus Teheran verlautete am Sonntagabend, man wolle mit den USA derzeit gar nicht verhandeln – unter anderem wegen der ständigen Kurswechsel Washingtons. Am Mittwoch läuft die Waffenruhe aus.

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