Meldung
Bitkom schaltet sich in Bundeswehr-Debatte ein
Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Die notwendige Modernisierung der Bundeswehr ist ein Dauerbrenner, aber Trumps jüngste Empfehlung an die Russen, Nato-Ländern gegenüber „zu tun, was auch immer zur Hölle sie wollen“, hat dem Thema jüngst erneut Nachdruck verliehen. Jetzt hat sich auch der Branchenverband Bitkom eingeschaltet, um die Sache aus Sicht der Digitalwirtschaft zu beleuchten. Erste Reformen des Bundesverteidigungsministeriums gingen „in die richtige Richtung“, wirkten aber noch kaum, heißt es dementsprechend in einem gestern veröffentlichten Positionspapier. „Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung und potenziell geringerer Personalverfügbarkeiten, liegen nachhaltige Lösungen eher in der durchgehenden Digitalisierung des Beschaffungswesens.“
Nachholbedarf: „Verteidigung ist auch durch digitale Technologien bestimmt. Software Defined Defense wird daher zum neuen Leitmotiv deutscher und europäischer Rüstungspolitik werden müssen“, sagte Bitkom-Präsident Ralf Wintergerst. Nicht zuletzt Russlands Angriffskrieg zeige die Bedeutung digitaler Technologien für moderne Armeen, ob beim Einsatz kommerzieller Drohnen und Kommunikationssatelliten, oder von KI in der Aufklärung und zur Validierung und Beschleunigung von Entscheidungen. „Die Grenze zwischen militärischer und ziviler Technologie verschwimmt, bislang ist die Bundeswehr aber kaum in der Lage, moderne zivile Technologien zeitnah zu nutzen“, mahnte Wintergerst.
Jetzt mit
SZ Pro-Abo weiterlesen
Probeabo
79,99 €
0,99 €
Nach 4 Wochen kostet das Abo 79,99 € monatlich.
Werktäglich die Fachbriefings von SZ Dossier
Voller Zugriff auf SZ.de, SZ-Magazin.de und SZ-Dossier.de
Die digitalen Ausgaben der SZ – in der App und als E-Paper
Bereits SZ Pro-Abonnent? Einloggen
Ihr persönlicher Kontakt
Nico Kreuzpointner
+49 151 20 64 94 90Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an service@sz-dossier.de.