EU und UK: Der Daten-Brexit blieb bisher aus
Von Matthias Punz, Laurenz Gehrke und Selina Bettendorf
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Matthias Punz, Laurenz Gehrke und Selina Bettendorf
Bei der Schule der Zukunft gehe es vor allem darum „lehren, lernen, prüfen“ zu verändern, sagte Uta Hauck-Thum, Professorin für Grundschulpädagogik an der LMU München. „Es geht nicht darum, alte Ziele mit digitalen Medien schneller zu erreichen, sondern sich völlig neue Ziele zu setzen, die im Idealfall individuell und gesellschaftlich von Bedeutung sind“, sagte sie bei einem Pressegespräch im Vorfeld der zweitägigen Konferenz Bildung Digitalisierung, die heute in Berlin startet.
Technik allein hilft nicht: Einfach nur Tablets oder Software zu kaufen, werde nichts ändern, so die Forscherin. Eine andere Vorstellung von Lehr- und Lernplänen sei der richtige Hebel für Transformation. Es sollte heutzutage bei Schülerinnen und Schülern nicht mehr im Fokus stehen, „wer sich am besten den Hefteintrag mit der bestmöglichen Unterstützung von Mami und Papi merken kann“. Gefragt seien Kooperationsfähigkeit oder zu wissen, wie man Informationen aus unterschiedlichsten Quellen beschafft und diese bewerten kann. Wichtig sei weiterhin, dass Schülerinnen und Schüler mit Texten umgehen können. „Natürlich mit eigener Schreibkompetenz, aber auch unter Einbezug digitaler Möglichkeiten“, sagte Hauck-Thum.
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Cornelia Schwarzmüller
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