Krieg und Informationskrieg in der Ukraine
Von Laurenz Gehrke, Gabriel Rinaldi und Matthias Punz
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Diese Meldung stammt aus dem folgenden Briefing des Dossiers Digitalwende:
Von Laurenz Gehrke, Gabriel Rinaldi und Matthias Punz
„Der AI-Act-Krimi ist mitnichten zu Ende, denn ob im April das Europaparlament so einhellig zustimmt, um das letzte Bündchen dran zu nähen, ist so gewiss nicht – nicht mehr“, sagte Nina George SZ Dossier. Die Autorin und Ehrenpräsidentin des European Writers‘ Council setzt sich für einen stärkeren Schutz des Urheberrechts im Zeitalter der KI ein. „Es scheint, als ob die KI-Industrie sich einige Europäische Abgeordnete und nationale Parteien vorgenommen und durchgeknetet hat – denn auf einmal tauchen in Bemerkungen sogar der eigentlich solide informierten Politik Narrative auf von ‚Überregulierung schadet Innovation‘ oder ‚Compliance ist zu teuer‘“, kritisierte sie.
„Gaslighting“: Hierbei handle es sich um „Marketingsprech von Wirtschaftsunternehmen, denen es zu lästig ist, die Rechte und Freiheiten von Urhebern und Bürgern zu respektieren“, sagte George, die heute zu den Sprecherinnen beim KI-Dialog des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) gehört. „Dieses Gaslighting könnte im schlechtesten Fall dazu führen, dass wir Mitte April ohne Grundverordnung dasitzen“, fügte sie hinzu. Das sei nicht gut, denn der AI Act habe aus Sicht der Urheber zwar Lücken – „zu viele Ausnahmen für zu viele Player, auch die Kennzeichnung wünschten wir uns strikter“ – aber andererseits könne er wesentliche Eckpfeiler setzen, die dringend gebraucht würden, „um unwiderrufliche Schäden zu verhindern“.
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Cornelia Schwarzmüller
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