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Gastbeitrag

Wie KI-Innovation in deutschen Unternehmen ausgebremst wird

Lesedauer: 5 Min.

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Dennis-Kenji Kipker

Experte für IT-Sicherheitsrecht

Dennis-Kenji Kipker studierte Rechtswissenschaft und Informatik und forscht als wissenschaftlicher Direktor des Cyberintelligence Institute (CII) an der Schnittstelle von Recht und Technik in der Cybersicherheit, Konzernstrategie sowie zu digitaler Resilienz im Kontext globaler Krisen. In dieser Funktion berät er die Bundesregierung, die Europäische Kommission und Unternehmen weltweit.

Die künstliche Intelligenz hat in vielen Unternehmen Einzug gehalten. Aber oft nicht als bewusstes und ganzheitliches Innovationsprojekt, sondern als Häkchen in einem Lizenzpaket für Unternehmenssoftware.

KI wird damit als Nebenleistung mitgeliefert, erscheint als neue Schaltfläche in vertrauten Oberflächen, verspricht Effizienzgewinne und technologische Innovation ohne großen Veränderungsdruck. Genau darin jedoch liegt der weitverbreitete Irrtum: Wenn KI-Integration vorwiegend über bestehende Software-Abos läuft, entsteht schnell ein vollkommen falsches Verständnis von Innovation.

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