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Gastbeitrag

Trumps versprochene Reindustrialisierung ist eine Chimäre

Lesedauer: 7 Min.

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Cathryn Clüver Ashbrook

Senior Advisor bei der Bertelsmann-Stiftung

Cathryn Clüver Ashbrook ist deutsch-amerikanische Politikwissenschaftlerin und Senior Advisor bei der Bertelsmann-Stiftung. Sie forscht zu Wirtschaftssicherheit. Früher einmal war sie Korrespondentin bei CNN, es folgten Stationen bei Roland Berger und an der Harvard Kennedy School. Später wurde sie Direktorin der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik. Kürzlich ist ihr neues Buch erschienen: Der amerikanische Weckruf. 250 Jahre US-Demokratie – und ein Jahr Trump-Präsidentschaft, die sie systematisch demontiert.

Je nach Kennzahlen der Betrachtung ergibt sich für die derzeitige Entwicklung der amerikanischen Volkswirtschaft ein gemischtes, vor allem aber ein unausgeglichenes Bild. Hinter den plakativen Zahlen zur wirtschaftlichen Stärke – BIP-Wachstum, Stärke der Aktienmärkte und niedrige Arbeitslosigkeit – mehren sich vielmehr die Anzeichen für Stagflationseffekte. Es ist eine Geschichte der industriellen Erosion, eingebettet in geopolitisches Theater, wie die Auftritte der US-Minister in München beweisen werden.

Das starke BIP-Wachstum aus dem letzten Quartal des vergangenen Jahres und die starken Arbeitsmarktdaten für Januar überdecken unangenehme Realitäten und die Effekte der hausgemachten, politischen Probleme. Die Korrektur der Arbeitsmarktzahlen für das Jahr 2025 zeigt, dass Arbeitgeber pro Monat im Schnitt nur 15.000 Arbeitsplätze geschaffen haben. Fazit US-Notenbank-Gouverneur Christopher J. Waller: „Das sieht nicht annähernd wie ein gesunder Arbeitsmarkt aus.“

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