Gastbeitrag
Richtig hinschauen: Was Deutschland von Estland lernen kann
Lesedauer: 5 Min.
Mats Kuuskemaa
E-Residency-Beauftragter für die DACH-Region und Polen
Mats Kuuskemaa ist Beauftragter bei e-Residency für Deutschland, Österreich und die Schweiz sowie für Polen. In dieser Rolle verantwortet er Partnerschaften, Kollaborationen und Wachstum in diesen Regionen. Das estnische e-Residency-Programm wurde Ende 2014 mit dem Ziel ins Leben gerufen, ausländischen Staatsangehörigen einen sicheren Zugang zu den elektronischen Behördendiensten Estlands zu ermöglichen.
Wer in Berlin versucht, sich anzumelden, lernt die deutsche Verwaltung schnell kennen: Termin suchen, warten, Formulare ausfüllen, Briefe im Blick behalten. Für mich war genau das vor drei Jahren ein Kulturschock – nicht, weil Deutschland „rückständig“ wäre, sondern weil ich aus einer anderen Verwaltungserfahrung komme. In Estland sind Behördengänge seit Jahren ein digitaler Service.
Der Wille ist auch in Deutschland da. Unklar ist aber immer noch, wie der Weg aussehen soll. Genau hier lohnt der Blick nach Estland. Im Wesentlichen sind es drei Punkte, an denen die Bundesrepublik ansetzen kann: Vertrauen, Architektur und Service.
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