Gastbeitrag
Ein Social-Media-Verbot ist nicht die richtige Lösung
Lesedauer: 5 Min.
Susanne Eggert
Direktorin am JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis
Susanne Eggert ist Direktorin mit dem Schwerpunkt fachliche Leitung am JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis. Sie ist Mitglied der von Bundesjugendministerin Karin Prien (CDU) einberufenen interdisziplinären Expertenkommission, die Handlungsmöglichkeiten und notwendige Schritte für einen effektiven Kinder- und Jugendmedienschutz in der digitalen Welt prüft.
Die Gefahren sozialer Medien sind unbestritten. Pauschale Verbote, wie sie derzeit politisch gefordert werden, greifen aber zu kurz. Stattdessen braucht es alternative Maßnahmen. Zum einen müssen Plattformen reguliert werden. Dafür muss der Digital Services Act (DSA) konsequent umgesetzt werden.
Genauso wichtig sind alters- und entwicklungsentsprechende Medienbildung und Medienkompetenzförderung in allen Bildungsinstitutionen, von der frühen Bildung bis zu den Abschlussklassen der weiterführenden Schulen. Sie muss durch Angebote der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit ergänzt werden.
Jetzt mit
SZ Pro-Abo weiterlesen
Probeabo
79,99 €
0,99 €
Nach 4 Wochen kostet das Abo 79,99 € monatlich.
Werktäglich die Fachbriefings von SZ Dossier
Voller Zugriff auf SZ.de, SZ-Magazin.de und SZ-Dossier.de
Die digitalen Ausgaben der SZ – in der App und als E-Paper
Bereits SZ Pro-Abonnent? Einloggen
Ihr persönlicher Kontakt
Nico Kreuzpointner
+49 151 20 64 94 90Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an service@sz-dossier.de.