Gastbeitrag
Demokratie und Wissenschaft – Europas Stärken in der neuen Welt(un)ordnung
Lesedauer: 4 Min.
Dominic Rohner
Professor am Geneva Graduate Institute und an der Universität Lausanne
Dominic Rohner ist ist Professor für Internationale Ökonomie am Geneva Graduate Institute und forscht an der Universität Lausanne zu den wirtschaftlichen Folgen von bewaffneten Konflikten.
In einer Welt, in der Supermächte Einflussbereiche unter sich aufteilen, sehen sich kleinere Nationen und Gebiete am Rande der Machtblöcke einer ungewissen Zukunft gegenüber. Stellen Sie sich ein hypothetisches Szenario vor, in dem China und Russland stillschweigend die ausschließliche Vorherrschaft der USA über die westliche Hemisphäre – einschließlich Nordamerika, Lateinamerika und der Karibik – akzeptieren, während Peking eine gleichwertige Vorherrschaft über Taiwan und andere asiatische Gebiete und Moskau über Osteuropa beansprucht.
Für Europa stellt dieses Alptraumszenario eine existenzielle Bedrohung dar. Und es liegt auf der Hand, dass die Erosion der multilateralen Ordnung für Europa nichts Gutes verheißt.
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