Gastbeitrag
Bilaterale KI-Kooperationen bringen uns nicht zum Ziel
Lesedauer: 5 Min.
Holger H. Hoos
Humboldt-Professor für KI an der RWTH Aachen
Holger H. Hoos ist Alexander-von-Humboldt-Professor für KI an der RWTH Aachen, wo er das KI-Center leitet. Der Deutsch-Kanadier ist zudem außerordentlicher Professor für maschinelles Lernen an der Universität Leiden in den Niederlanden und Präsident der European AI Association. Seine Forschung zielt auf methodische und technologische Fortschritte in der menschenzentrierten KI. Hoos ist einer der Begründer des Konzepts des automatisierten maschinellen Lernens (AutoML).
Weder die KI-Pläne der EU-Kommission noch die Hightech-Agenda der Bundesregierung scheinen geeignet, die wachsende Abhängigkeit von KI-Systemen wie Chat GPT, Claude und Gemini zu reduzieren. Auch die kürzlich abgeschlossenen bilateralen KI-Kooperationen mit Kanada, Indien und zuletzt Brasilien bringen uns nicht wesentlich weiter.
Stattdessen sollten wir eine multinationale KI-Organisation nach dem Vorbild der europäischen Weltraumorganisation ESA einrichten, die, auf der Basis eines klaren Mandats und mit hinreichenden Ressourcen ausgestattet, eine ambitionierte und effektive KI-Strategie entwickelt und umsetzt.
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