Gastbeitrag
Beim Space Act bleibt die Europäische Union reaktiv
Lesedauer: 6 Min.
Luisa Konga
Maschinenbauingenieurin bei Polaris Spaceplanes
Luisa Konga ist Maschinenbauingenieurin mit Schwerpunkt auf Raumfahrttechnik. Sie arbeitet beim deutschen Raumfahrt-Start-up Polaris Spaceplanes an der Entwicklung wiederverwendbarer Raumflugzeuge und innovativer Raketentriebwerke. Ihre Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Technologie, Raumfahrtstrategie und Gesellschaft.
Die Artemis-Missionen bringen die Menschheit zurück zum Mond und öffnen gleichzeitig die Tür zu noch größeren Abenteuern im All. Doch so sehr diese Bilder begeistern, so sehr verdecken sie auch eine unbequeme Realität: Der Weltraum ist längst kein neutraler Raum mehr. Wer den Orbit kontrolliert, kontrolliert auch wirtschaftliche und politische Abhängigkeiten auf der Erde.
Das Rennen um die Kontrolle des Alls wird angeführt von den USA und China. Vor diesem Hintergrund wirkt die europäische Antwort bemerkenswert zurückhaltend. Mit dem EU Space Act versucht die Europäische Union, einen rechtlichen Rahmen zu schaffen, bleibt dabei aber vor allem reaktiv. Statt die Regeln dieses neuen geopolitischen Raums aktiv mitzugestalten, orientiert sich Europa weitgehend an Dynamiken, die andere bereits gesetzt haben.
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