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Digitalwende-Briefing

BMDS: Neue Partnerschaft mit Niedersachsen

Lesedauer: 17 Min.

Guten Morgen. Die US-Suchmaschine Google liefert schon seit geraumer Zeit KI-generierte Zusammenfassungen. Laut einer Analyse des Start-ups Oumi für die New York Times lagen diese Antworten mit dem Modell Gemini 3 in rund 91 Prozent der Fälle richtig. Bei mehr als fünf Billionen Suchanfragen pro Jahr bedeutet das trotzdem, dass stündlich Millionen falscher Antworten entstehen können.

Viele richtige Antworten waren zudem schlecht belegt: In mehr als der Hälfte der Fälle stützten die angegebenen Quellen die Aussage nicht vollständig. Hinzu kommt ein strukturelles Problem: Die KI zitiert häufig Plattformen wie Facebook oder Reddit und lässt sich relativ leicht manipulieren.

In einem Experiment reichte ein selbst verfasster Blogpost, damit Google den Autor kurz darauf als führenden Techjournalisten beim Hot-Dog-Wettessen ausgab. KI-Tools arbeiten weiterhin mit Wahrscheinlichkeiten. Umso wichtiger werden Vertrauen und Medienkompetenz.

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