Guten Morgen. Meta zog in den USA in eine regelrechte Lobbyschlacht: Mit TV‑Spots im Wert von 6,4 Millionen Dollar versuchte der Konzern im November und Dezember in mehreren Bundesstaaten, Stimmung für neue Rechenzentren zu machen. Die Clips zeigen eine Kleinstadt und preisen Jobs und Zukunftschancen an – inklusive einer bewusst volkstümlichen Inszenierung.
Der Grund: Im Wettlauf um KI errichten Meta, Google, Microsoft, Amazon und Open AI landesweit um hunderte Millionen Dollar neue Anlagen und stoßen damit auf wachsenden politischen Widerstand wegen Energiepreisen und Wasserverbrauch.
Kürzlich äußerte sich sogar Präsident Donald Trump kritisch. Die USA seien „das angesagteste Land der Welt und die Nummer eins im Bereich KI“. Rechenzentren seien der Schlüssel zu diesem Boom. Aber: „Die großen Technologieunternehmen, die sie bauen, müssen ihre Kosten selbst tragen.“
Eine Debatte, die auch Deutschland die kommenden Jahre noch beschäftigen wird. Manchmal ist es gut, wenn man erst aufholen muss: Die ersten großen Spatenstiche sind politisch einfacher zu verkaufen.
Jetzt mit
SZ Pro-Abo weiterlesen
Probeabo
79,99 €
0,99 €
Nach 4 Wochen kostet das Abo 79,99 € monatlich.
Werktäglich die Fachbriefings von SZ Dossier
Voller Zugriff auf SZ.de, SZ-Magazin.de und SZ-Dossier.de
Die digitalen Ausgaben der SZ – in der App und als E-Paper
Bereits SZ Pro-Abonnent? Einloggen
Ihr persönlicher Kontakt
Nico Kreuzpointner
+49 151 20 64 94 90Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an service@sz-dossier.de.

