Guten Morgen. Wochenende für Wochenende beschleicht mich derselbe Gedanke: Wäre doch schön, wenn ein Roboter für mich putzen, aufräumen und die Wäsche waschen würde. Vielleicht könnte er, während ich den Tag am See verbringe, auch noch etwas Leckeres kochen.
Freilich gibt es schon allerhand digitalisierte Reinigungstools. Damit diese aber künftig auch Aufgaben übernehmen, für die man geschickte Hände braucht, sammeln KI-Unternehmen fleißig Daten. Um an die heranzukommen, putzen Mitarbeitende von KI-Firmen zum Beispiel umsonst Wohnungen in New York.
Etwa die eines BBC-Journalisten, dessen Wohnung an der Upper East Side von zwei Mitzwanzigern – ausgestattet mit einer Kamera an der Mütze – gereinigt wurde. Die beiden putzen demnach fünf Tage die Woche etwa fünf Wohnungen am Tag. Der Fokus liege dabei auf ihren Händen, damit die Roboter lernten, Aufgaben auszuführen, die motorisch anspruchsvoll sind.
Datenschutzexperten halten erwartbar wenig von den Deals. Die Nachfrage nach kostenloser Reinigung ist laut BBC aber offenbar da.
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