Guten Morgen. Vielleicht kennen Sie das: Eigentlich brauchen Sie weder eine neue Kaffeemaschine noch eine Fitnessuhr, doch nach der siebten Werbung, die Ihnen beim nächtlichen Scrollen in den Instagram-Algorithmus gespült wird, werden Sie doch schwach.
Allein wären Sie damit nicht. Insbesondere für Kinder und Jugendliche entstehen Kaufimpulse laut einer Auswertung der Krankenkasse DAK-Gesundheit und des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) inzwischen in den sozialen Medien.
Fast die Hälfte (47 Prozent) der Jugendlichen werden demnach durch Werbung auf Plattformen auf Produkte aufmerksam. Und 40 Prozent kaufen Kleidung, Elektronik oder andere Ware, nachdem sie sie bei Influencerinnen und Influencern gesehen haben. Gesund ist das nicht unbedingt. Laut der DAK gelten 1,2 Prozent der 10‑ bis 17‑Jährigen als problematische Online‑Käufer.
Geld an den Kindern und Jugendlichen verdienen dabei die Online-Shopping-Riesen Amazon, Zalando und E-Bay. Und auch chinesische Online-Händler wie Temu und Shein gehören laut der DAK inzwischen zu den beliebtesten Plattformen.
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