Guten Morgen. Mit dem Eröffnungsspiel der Fußball-WM der Herren gestern Abend in Mexiko-Stadt beginnt für viele nun ein Stresstest. Nicht nur für die Nerven, die beim Anfeuern blank liegen können, sondern auch für die KI Gemini. So wird Google mit dem argentinischen Team zusammenarbeiten, berichtet das Tech-Magazin Wired.
Dabei ist das Gemini-Logo nicht nur auf der Trainingskleidung zu sehen, sondern die KI soll auch während des Spiels genutzt werden, um die Spielweise, Performance und Statistiken zu analysieren. Vom Feld auf die Tribüne soll die KI auch zum All-Round-Begleiter für Fans werden. Dazu soll Googles Suchmaschine umgestellt werden, um in Echtzeit wie ein Fan zu antworten. Memes, Songs und Content für die sozialen Medien soll Gemini auch erstellen können.
Zensur, zwar nicht durch die KI, sondern um Online-Piraterie zu bekämpfen, ist hingegen ein Bedenken für die Computer & Communications Association zum WM-Start. Große Sportereignisse dürfen dafür nicht zum Testfeld werden, sagte Charlotte Dantin, Managerin für geistiges Eigentum und audiovisuelle Politik bei CCIA Europe.
„Wenn IP-Adressen ohne ständige gerichtliche Überprüfung oder wirksame Rechtsmittel in undurchsichtige Sperrlisten aufgenommen werden, leiden unschuldige Unternehmen und Nutzer darunter“, sagte sie. Maßnahmen müssen sich gegen Piraten richten und nicht gegen die grundlegende Internet-Infrastruktur.
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