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Digitalwende-Briefing

Indiens KI-Boom trifft Frankfurter Netzknoten

Lesedauer: 18 Min.

Guten Morgen. Im Maintal bei Frankfurt wollte ein US-Konzern eines der größten Rechenzentren Deutschlands bauen, inklusive Gaskraftwerk für den Strom. Nach Protesten von Bürgern wurde das Projekt vorläufig gestoppt, berichtet der Spiegel.

Dem Bericht zufolge organisierten vor allem zwei Rentner erfolgreich den lokalen Widerstand gegen die Baupläne. Ihr zentraler Kritikpunkt: die erwarteten Emissionen. Die Pause in Maintal ist bereits der zweite Rückschlag für ein großes Rechenzentrumsprojekt in Hessen. Erst kürzlich hatte die Kreisstadt Groß-Gerau den Bau eines milliardenschweren Rechenzentrums milliardenschweren Rechenzentrums gestoppt.

Auch international geraten solche Vorhaben zunehmend unter Druck. In den USA wurden laut New York Times im vergangenen Jahr 48 Projekte blockiert oder verzögert.

Für die Bundesregierung ist das ein Warnsignal: Ihr Ziel, die Rechenzentrumskapazitäten bis 2030 zu verdoppeln, dürfte nicht nur an Investitionen, Flächen und Strombedarf hängen – sondern auch an der Akzeptanz vor Ort.

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