Guten Morgen. Keine Veranstaltung ohne das Lieblingsprojekt des Bundesdigitalministeriums: agentische KI für die Verwaltung. Staatssekretär Markus Richter sprach gestern auch auf der Republica wieder über die KI-Agenten, die im Fernstraßenbundesamt sowie in Hamburg und Nordrhein-Westfalen bereits getestet werden. Der Code ist seit April frei verfügbar.
Darf auch nie fehlen in der Erzählung: Deutschland sei die weltweit erste Verwaltung, die agentische KI in Genehmigungsprozessen einsetze. KI soll dabei laut Richter nicht nur einzelne Prozessschritte digitalisieren, sondern das gesamte Verfahren abbilden.
Die Systeme würden Anträge analysieren, sie mit Gesetzestexten verknüpfen und zwischen regelgebundenen Entscheidungen und Ermessensspielräumen unterscheiden. Die finale Entscheidung soll aber weiter ein Mensch treffen. „Es geht immer um human in the loop“, sagte Richter.
Wie er auf dem Panel berichtete, könne sich die Bearbeitungszeit bei einzelnen Verfahren um bis zu 85 Prozent reduzieren. Auf die Risiken von agentischer KI angesprochen, räumte er diese ein, sprach aber von einer „Disruption“ im positiven Sinne. Diese muss sich allerdings erst in der Fläche zeigen.
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