Guten Morgen. Und „Bangaranga!“ – Mit diesem Ausruf und dem gleichnamigen Lied gewann Bulgarien am Samstag den Eurovision Song Contest. Bangaranga ist ein Begriff abgeleitet aus dem Kreolischen, was dort so viel wie „Aufruhr“ oder „Chaos“ bedeutet.
Im Cyberraum konnte das Chaos bekämpft werden: Auf den europäischen Musikwettbewerb, der in Wien ausgetragen wurde, soll es rund 500 Cyberangriffe gegeben haben, gab die österreichische Polizei bekannt. Die Abwehr funktionierte aber.
Die Angriffe sollen darauf angelegt gewesen sein, „die Strukturen zu zerstören und zu verlangsamen“, sagte der österreichische Bundespolizeidirektor Michael Takàcs gestern. „Dies ist nicht gelungen“, sagte er. Ziele sollen laut dpa unter anderem die ESC-Website und Systeme der Zutrittsbereiche gewesen sein.
Zum Sicherheitskonzept der Veranstaltung gehörte auch, dass Verfassungsschützer die sozialen Medien im Blick hatten. In der vergangenen Woche sei dort eine vermehrte „Polarisierung und Radikalisierung“ zu beobachten gewesen, sagte Jörg Leichtfried (SPÖ), Staatssekretär für Staatsschutz.
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