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Digitalwende-Briefing

Digitale Souveränität im Krankenhaus

Lesedauer: 19 Min.

Guten Morgen. Das OMR-Festival kann mitunter ein wenig selbstgefällig wirken, weil doch sehr viele sogenannte Tech Enthusiasts oder sogar AI Evangelists und auf jeden Fall eine Menge – nun ja – Online Marketing Rockstars die riesigen Bühnen auf dem Hamburger Messegelände stürmen und das Hohelied auf die Sonnenseiten der digitalisierten Vermarktung singen.

Dazu soll heute Nachmittag auch Topmodel Heidi Klum gehören, die einen Vortrag über sich selbst halten wird (From Catwalk To Global Powerhouse: The Heidi Klum Business Ecosystem). Dabei beehrte sie, wie wir gestern erfuhren, erst wenige Stunden zuvor als Marmorstatue verkleidet die illustre Gesellschaft auf der Met Gala in New York mit ihrer Anwesenheit.

Womit wir wieder beim OMR-Festival wären: Denn maßgeblich ausgerichtet wurde die Met Gala dieses Jahr von Techbaron und Amazon-Gründer Jeff Bezos, der als derzeit viertreichster Mann der Welt als Symbol für Ungleichheit und die Auswüchse der Techbranche gilt. Dazu wird Klum heute wohl eher nichts sagen, aber gestern waren solche Schattenseiten durchaus schon Thema.

Denn in ihrem Vortrag When Founders Become Kings warnte Techikone Aya Jaff vor einer Machtergreifung durch die Tech-Bros. Diese seien getrieben von „Cyberlibertarismus“ und bauten die Welt nach ihrer Vorstellung um. „Die Bros müssen keine Regierungen umstürzen“, sagte Jaff. „Sie bauen sich ihre eigenen Länder, rüsten sich für ihre eigenen Kriege und kaufen ihre eigenen Gesetze.“

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