Guten Morgen. Eckart von Hirschhausen, Arzt und Wissenschaftsjournalist, spricht in einer neuen WDR-Doku über betrügerische Internetwerbung in seinem Namen. Wie Stefan Niggemeier in der SZ schreibt, weist Hirschhausen am Ende der Doku darauf hin, dass Juristen schon vom „Hirschhausen-Paragrafen“ sprächen.
Es geht um den neuen Paragrafen 201b, der die Veröffentlichung von Deepfakes strafbar machen soll. Hirschhausen kämpft seit Jahren gegen die Werbung, die ihn mit vermeintlichen medizinischen Wundermitteln in Verbindung bringt – teilweise mit seinem Gesicht und seiner Stimme. Wie er im Interview mit der Zeit sagte, kannten einer Umfrage unter 5.000 Deutschen zufolge zwölf Prozent die Fake-Werbung.
Er bekomme jeden Tag etwa hundert Mails rund um die Betrugsmasche. In der Doku geht er der Sache selbst nach: Er besucht unter anderem einen Mann, der die Produkte vertrieben hat, und trifft auf Betrugsopfer. Hirschhausen habe eine Analyse beauftragt: Demnach sind nur 30 Prozent der Fake-Anzeigen gelöscht worden. „Das ist schon ein Schlag ins Gesicht“, sagte er der Zeit.
On another note: Heute eröffnet Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) in Hamburg das OMR-Festival. Wir bespielen gemeinsam mit der SZ einen Pavillon (Stand A4 B05). Es geht um Medien, Wirtschaft und Digitalisierung. Wir sehen uns!
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