Süddeutsche Zeitung

Unsere Kernprodukte

Im Fokus

Partnerangebote

Möchten Sie in unseren Produkten und Services Anzeigen inserieren oder verwalten?

Anzeige inserieren

Möchten Sie unsere Texte nach­drucken, ver­vielfältigen oder öffent­lich zugänglich machen?

Nutzungsrechte erwerben
  1. Startseite
  2. Digitalwende
  3. Briefing vom 29. April 2026

Digitalwende-Briefing

Nach Signal-Phishing: Die Suche nach dem Staatsmessenger

Lesedauer: 21 Min.

Guten Morgen. Etwa 35 Prozent der jüngeren Menschen mit Depression sprechen mit KI über ihre Erkrankung. Das zeigt eine gestern veröffentlichte repräsentative Befragung von 2500 Personen zwischen 16 und 39 Jahren der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention.

Als Hauptnutzungsmotiv gaben demnach mehr als die Hälfte der jüngeren Erkrankten an, „einfach mit jemandem über Probleme bezüglich der Depression sprechen zu wollen“. Jedoch gaben auch 46 Prozent an, sie hofften, damit ihre Erkrankung selbst in den Griff zu bekommen.

Davor warnte angesichts der Veröffentlichung Professor Ulrich Hegerl, der Vorstandsvorsitzende der Stiftung. KI ersetze weder eine professionelle Diagnostik, noch stelle sie eine leitliniengerechte Behandlung dar, sagte Hegerl. Mögliche unerwünschte Folgen seien zudem kaum erforscht.

„Depression ist eine schwere, oft lebensbedrohliche Erkrankung“, betonte der Professor. Betroffene sollten sich daher unbedingt weiterhin an Hausärzte, Psychiater oder psychologische Psychotherapeuten wenden.

SZ Pro

Jetzt mit
SZ Pro-Abo weiterlesen

Probeabo

79,99 €

0,99 €

Nach 4 Wochen kostet das Abo 79,99 € monatlich.

  • Werktäglich die Fachbriefings von SZ Dossier

  • Voller Zugriff auf SZ.de, SZ-Magazin.de und SZ-Dossier.de

  • Die digitalen Ausgaben der SZ – in der App und als E-Paper

Bereits SZ Pro-Abonnent? Einloggen

Ihr persönlicher Kontakt

Profilbild von Nico Kreuzpointner

Nico Kreuzpointner

+49 151 20 64 94 90

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an service@sz-dossier.de.