Guten Morgen. So ein Halbmarathon ist ein Stresstest. Für den Körper, die Nerven und auch für die Zuschauerinnen und Zuschauer, die stundenlang unterwegs sind, um die Laufenden ein paar Sekunden zu sehen. Und mittlerweile auch für Roboter.
In Peking ist ein Roboter mit dem Namen „Blitz“ der menschlichen Konkurrenz erstmals davongelaufen. Trotz eines Sturzes kam er nach 48 Minuten und 19 Sekunden als Erster ins Ziel. Wie das aussieht, zeigt hier ein ZDF-Beitrag. Der Weltrekord eines Menschen liegt übrigens bei 57 Minuten und 20 Sekunden.
Nun kann man die Sinnhaftigkeit eines Halbmarathon-Roboters freilich hinterfragen. Lorenzo Masia von der TU München gab der Deutschen Presse-Agentur dazu eine klare Antwort: Langandauernde Fortbewegung zwinge die Entwicklerinnen und Entwickler dazu, zentrale Engpässe anzugehen – etwa die Batterieleistung oder Fehlertoleranz.
Im Alltag werden humanoide Roboter, die lange Strecken laufen, wohl weniger gefragt sein. Dafür aber in der Industrie, die sich heute in Hannover trifft und wo auch zahlreiche Anwendungsfälle von Robotern vorgestellt werden. Ich bin gerade auch unterwegs dorthin – allerdings nicht zu Fuß, sondern mit der Bahn. Die Strecke wäre vermutlich selbst „Blitz“ zu weit.
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