Guten Morgen. Diese Woche war ich wie schon in den vergangenen Jahren auf der Fintech Berlin unterwegs, die zwei Tage lang im Citycube auf dem Messegelände Menschen aus der Branche zusammenbrachte. Dieses Jahr unter anderem Thema: Stablecoins.
Man war sich nicht ganz einig, ob Stablecoins ihrer Hypephase schon entwachsen sind und nun ein Dasein als allseits akzeptierter Vermögenswert fristen. „Es ist immer noch eine ganz schöne Nische und superklein“, sagte jedenfalls Marc-Alexander Christ, Mitgründer des Fintechs Sumup.
Auch gebe es nach wie vor ein Problem mit verbotenen Praktiken, sagte Christ. Die Umgehung von Kapitalkontrollen etwa sei „naheliegend, aber illegal“. Dieser Tage verdeutlichten zudem Forderungen des Iran nach Stablecoin-Zahlungen die Schattenseite von Kryptowährungen, sagte Rupert Schaefer, Exekutivdirektor Strategie, Policy und Steuerung bei der Bafin.
„Dass es globale Stablecoins gibt, die außerhalb international vereinbarter Standards operieren, ist besorgniserregend und wird in Zukunft nicht mehr akzeptabel sein“, sagte Schaefer, der sich ansonsten aber gelassen zeigte, und Bedarf und Platz für digitale Alternativen zu herkömmlichem Geld sieht. Schließlich komme auch der digitale Euro.
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