Guten Morgen. Wenn man aus dem Ausland nach Deutschland zurückkommt, wundert man sich vielleicht, wie unterschiedlich das digitale Bezahlen akzeptiert wird. Je nach Land, ist Bargeld nahezu ganz verschwunden, besonders in Skandinavien und im Vereinigten Königreich.
Doch wie eine gestern veröffentlichte Umfrage der Schweizer Nationalbank ergab, hängt man bei unseren Nachbarn im Süden auch immer noch sehr am Cash. Dort ist es jetzt laut Bloomberg zu einem merklichen Anstieg verärgerter Schweizerinnen und Schweizer gekommen, weil man nicht mehr überall mit Bargeld bezahlen kann.
Die Digitalisierung mag also voranschreiten, aber vielen Menschen gibt das Halten von Bargeld wohl nicht zuletzt ein Gefühl der Absicherung. Der sogenannte „Notgroschen“ liegt eben immer noch unter der Matratze oder im Safe, auch wenn die Bank von einem Cyberangriff lahmgelegt oder gar ausgeraubt wurde.
Dieser Notgroschen ist in der Schweiz übrigens standes- und erwartungsgemäß etwas üppiger als anderswo. Jeder Einwohner und jede Einwohnerin verfüge zu Hause im Durchschnitt über einen Bargeldbetrag von umgerechnet 10.700 US-Dollar, berichtet Bloomberg. „Der höchste Wert aller Volkswirtschaften, für die die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich Daten erhebt.“
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