Guten Morgen. Wenn man sich heutzutage einmal wohin chauffieren lassen möchte, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man ein App-basiertes Angebot dafür in Anspruch nimmt. Entsprechende Unternehmen bedienen viele Städte. Ein Vorteil: Der Preis ist schon vor Fahrtantritt abgemacht, sodass es keine bösen Überraschungen gibt.
Soweit die Fahrgastperspektive. Aber auch für die Fahrerin oder den Fahrer hat es etwas für sich, dass der zur zahlende Betrag sofort von der Kreditkarte abgebucht wird, sodass die Kundschaft quasi in Vorkasse geht. Zechprellerei ist in diesem digitalen Geschäftsmodell ausgeschlossen. Keine Querelen also nach Fahrtende.
Etwas aus der Zeit gefallen ist also, was einem Taxifahrer jetzt wiederfuhr: Laut Deutscher Presse-Agentur hat ein Taxifahrgast in Kassel versucht, die Zeche zu prellen. Ganze 423 Euro. Der Fahrer hatte den Mann demnach auf einer knapp 180 Kilometer langen Tour durch Nordhessen und Südniedersachen gefahren.
Nach der Spritztour über Hannoversch Münden, Göttingen und Witzenhausen habe der Mann sich in Kassel geweigert, die Fahrtkosten zu bezahlen, und die Flucht ergriffen. Der Fahrer habe daraufhin die Verfolgung aufgenommen, den Mann gestellt und ihn bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Geradezu filmreif, solche Geschichten aus einer analogeren Zeit.
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