Guten Morgen. Das Sympathische an Chatbots ist, dass sie immer zuhören. Das ist besonders liebenswürdig, wenn die Freundin wieder keine Zeit zum Telefonieren hat oder eine lange Sprachnachricht auf „gelesen“ lässt. Offenbar führt das dazu, dass sich immer mehr Jugendliche KI-Freunde erstellen.
Bei einer Anhörung des Deutschen Ethikrats zu Neurotechnologien warnte die Neurowissenschaftlerin Ilina Singh laut der Katholischen Nachrichtenagentur vor dem Suchtpotenzial der KI-generierten Begleiter – primär für vulnerable junge Menschen.
Die Oxford-Wissenschaftlerin mahnte demnach auch Qualitäten an, die echte Freundschaften ausmachen. So seien KI-Freunde kein inhaltliches Korrektiv. Alles in allem also ein schlechter Ersatz für reale Beziehungen. Singh hält Verbote jedoch für die falsche Reaktion. Jugendliche sollten vielmehr stärker eingebunden werden.
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