Guten Morgen. Als Jan Pörksen (SPD), der Chef der Hamburger Senatskanzlei, beim Fachkongress des IT-Planungsrat gestern ans Mikrofon trat, wurde es kurz sehr direkt. Er und andere hatten „wirklich Schiss“, als die Modernisierungsagenda und der knappe Zeitplan angekündigt wurden, sagte er. Das Problem: Da mehrere Arbeitsgruppen Digitalisierung betrafen, bestand die Gefahr, dass vieles wieder neu erfunden werde, was im IT-Planungsrat bereits besprochen wurde.
Pörksen sitzt sowohl im IT-Planungsrat als auch in der Digitalministerkonferenz, deren Vorsitzender er aktuell ist. Zudem hat er für Hamburg die Modernisierungsagenda verhandelt. Sein Impuls im Kreise der Digitalverantwortlichen im vergangenen Jahr: „Wir müssen die AGs kapern und dafür sorgen, dass da die Sachen reinkommen, die uns wichtig sind.“
Dann gebe es sogar den Segen der Ministerpräsidenten für die Projekte, die bereits laufen und vorangetrieben werden müssen. Was funktionierte: Die Digitalpolitiker seien im föderalen Kontext und über Parteigrenzen hinweg „mittlerweile eine gut vernetzte Mafia“, sagte er. Im IT-Planungsrat gibt es vielleicht auch deshalb für jedes Schwerpunktthema einen „Paten“.
Wie die Sitzung des Bund-Länder-Gremiums in Rostock-Warnemünde verlief, lesen Sie im Tiefgang der Ausgabe. Kommen Sie gut in den Tag!
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