Guten Morgen. Zum ersten Mal seit 2012, so erzählte Conan O’Brien am Sonntag in seinem Eröffnungsmonolog bei den Oscars in Los Angeles, ist keine Britin und kein Brite in den prestigeträchtigen Kategorien Best Actress und Best Actor nominiert gewesen. Das wird eher ein Zufall gewesen sein, denn die britische Unterhaltungsbranche leistet nach wie vor Hervorragendes.
Dennoch ist die Kreativindustrie im Vereinigten Königreich in Aufruhr, denn KI verspricht, alles zu verändern. Schon seit Monaten tobt auf der Insel eine hitzige Debatte über KI-Innovation und Urheberrecht und darüber, wie man die richtige Balance findet. Heute soll die Regierung von Premierminister Keir Starmer dem Parlament in Westminster neue Vorschläge dazu unterbreiten.
„Die Regierung sollte eine Änderung des Urheberrechts zugunsten von KI-Unternehmen ausschließen“, sagte Ed Newton-Rex, der Gründer von Fairly Trained, einer NGO, die Unternehmen im Bereich generativer KI zertifiziert, wenn sie Urheberrechte respektieren. Doch er befürchte, dass sie das nicht tun werde.
Stattdessen werde wohl ein unpopulärer Vorschlag verworfen, bei dem das Trainieren von KI für Kreative auf ein Opt-out-Verfahren umgestellt werden sollte, sagte Newton-Rex SZ Dossier. „Eine gute Nachricht.“ Aber nicht genug: Die Regierung müsse noch weitergehen, wünscht er sich, und jegliche neue urheberrechtliche Ausnahme für das Trainieren von KI ausschließen.
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