Guten Morgen. Während Rechenzentrumsbetreiber in Deutschland noch auf die Verabschiedung der Rechenzentrumsstrategie und der Novelle des Energieeffizienzgesetzes warten, arbeitet die EU-Kommission an möglichen Mindestleistungsstandards für Rechenzentren in Europa.
Dazu hat Brüssel nun eine Studie in Auftrag gegeben, an der unter anderem das Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit beteiligt ist. Die Forschung soll die Grundlage für das für April angekündigte Energieeffizienzpaket für Rechenzentren legen.
So entscheidend die Energieeffizienz auch ist, am Ende wird es auch auf die Art der Energie ankommen, die in Rechenzentren verwendet wird, was gestern auch Thema auf dem Weltgipfel für Kernenergie in Paris war.
Während Frankreich Präsident Emmanuel Macron zufolge den Energiebedarf für KI und Rechenzentren auch dank seiner Atomkraftwerke decken könnte, machte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen deutlich, dass sie den Ausstieg aus der Kernenergie für einen strategischen Fehler hält. Und stellte eine Strategie zur Entwicklung und Förderung von kleinen Atomreaktoren vor, deren Energie auch für Rechenzentren genutzt werden soll.
Kritik daran kommt unter anderem vom deutschen Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD): Die Mini-Atomkraftwerke seien ein Mythos, er will sich für erneuerbare Energien einsetzen.
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