Guten Morgen. Kann man eine Person wählen, die künstliche und nicht ihre eigene Intelligenz für die Gewinnung der Wählergunst einsetzt? Kann man: KI wird im Wahlkampf bereits vielfältig eingesetzt.
Trotzdem konzentriert sich die öffentliche Debatte fast ausschließlich auf Deepfakes und Täuschung. Diese Verengung ist schädlich, wie eine neue Analyse in der Fachzeitschrift Political Communication zeigt.
Darin untersuchen die Wissenschaftler Andreas Jungherr, Adrian Rauchfleisch und Alexander Wuttke, wie unterschiedliche KI-Einsätze im Wahlkampf wahrgenommen werden – und welche Folgen das für Kampagnen und Forderungen nach Regulierung hat.
Das Ergebnis: „Der starke Fokus auf Täuschung überdeckt, dass viele KI-Anwendungen im Wahlkampf auf deutlich höhere Akzeptanz stoßen“, schreibt Jungherr auf Linkedin. Die Gefahr dabei: „Schaden für Regulierung, Kampagnenpraxis und demokratische Prozesse.“
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