Guten Morgen. Gestern ist der International AI Safety Report 2026 erschienen. Er kommt zu dem Schluss, dass sich die KI-Fähigkeiten schnell, aber ungleichmäßig verbessern, mit großen Fortschritten in den Bereichen Argumentation, Codierung und wissenschaftliche Aufgaben, aber auch anhaltenden Schwächen in Bezug auf grundlegende Zuverlässigkeit.
Zwar ergäben sich durch KI bereits bedeutende Vorteile in Bereichen wie Gesundheitswesen, Forschung und Bildung, gleichzeitig bestünden aber nach wie vor große Risiken, heißt es in dem Bericht. Darunter fielen etwa KI-gestützter Betrug, Manipulationen, Cyberangriffe und eine mögliche Absenkung der Hürden für die Entwicklung biologischer und chemischer Waffen.
Auf gesellschaftlicher Ebene könne KI die Arbeitsmärkte stören und die menschliche Autonomie beeinträchtigen, indem sie eine übermäßige Abhängigkeit von automatisierten Systemen fördert. Das Ausmaß sei aber bisher noch ungewiss. Da die Erkenntnisse über Risiken hinter dem technologischen Fortschritt zurückbleiben, brauche es mehrschichtige Ansätze zum Risikomanagement.
Keine einzelne Maßnahme sei ausreichend, so das Fazit. Stattdessen seien unter anderem verbesserte Bewertungen, Transparenz und Vorsorge erforderlich, um Schäden zu reduzieren und gleichzeitig den Gesellschaften zu ermöglichen, vom KI-Fortschritt zu profitieren.
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